Ein Datum, mehrere Baustellen
Support-Enden kommen normalerweise einzeln. Man liest davon, prüft, ob es einen selbst betrifft, und plant den Umstieg. Der 13. Oktober 2026 war anders: An diesem Tag liefen nach dem Microsoft-Lifecycle gleich mehrere Fristen zusammen. Windows 11 24H2 in den Editionen Home und Pro, Office 2021 und Office LTSC 2021 verloren am selben Datum ihren Support — und wer Windows-10-Geräte über das Business-ESU-Programm abgesichert hat, erreichte am gleichen Tag das Ende des ersten ESU-Jahres.
Für einen kleinen Betrieb bedeutet das: Am 13. Oktober 2026 können das Client-Betriebssystem, die Office-Installation und der Altbestand gleichzeitig aus der Wartung gefallen sein. Nicht dramatisch, aber unpraktisch. Wer die drei Entscheidungen, die man gut nacheinander trifft, noch nicht getroffen hat, hat sie jetzt alle gleichzeitig vor sich.
Zu diesem Datum kursierte außerdem eine Verkürzung, die mehr Unruhe stiftete als nötig: „Windows 11 24H2 – Support-Ende Oktober 2026“. Das stimmt so nur für einen Teil der Geräte. Dieser Beitrag sortiert, was wirklich geendet hat, für wen es gilt und was jetzt noch zu tun ist.
Aktualisiert am 14. Oktober 2026: Die Termine vom 13. Oktober 2026 sind verstrichen; Microsofts Seiten nennen für keinen davon eine Verschiebung (Stand 14. Oktober 2026). Für Windows 11 24H2 Home und Pro war das Oktober-Update das letzte, und Microsoft empfiehlt für diese Rechner seitdem 26H2 oder 25H2. Der Beitrag beschreibt die Termine jetzt im Rückblick und nennt, was danach noch zu tun ist.
Aktualisiert am 1. Oktober 2026: Seit dem 29. September 2026 ist Windows 11 26H2 verfügbar; als Update-Ziel für 24H2 Home und Pro nennt der Beitrag deshalb jetzt 25H2 oder 26H2. 25H2 bleibt unterstützt, Updates gibt es bis 12. Oktober 2027, und Microsoft hat es am 14. September 2026 selbst empfohlen. Windows 11 SE ist aus der Update-Empfehlung herausgenommen, weil 24H2 für SE laut Microsoft die letzte unterstützte Version ist.
Aktualisiert am 25. September 2026: Die Aussage „Microsoft 365 Apps ist nicht betroffen“ gilt für Geräte mit Windows 11. Auf Windows Server 2022, etwa einem Terminalserver, endet im Oktober 2026 die Unterstützung für Microsoft 365 Apps; Übersicht, Tabelle, Office-Abschnitt, Server-Abschnitt und Handlungsteil sind entsprechend ergänzt.
Aktualisiert am 4. September 2026: Der Abschnitt „Der Server am selben Tag“ nannte nur Windows Server 2012 und 2012 R2. Am 13. Oktober 2026 endet außerdem der Mainstream-Support für Windows Server 2022 — das ist ausdrücklich kein Support-Ende: Sicherheitsupdates laufen danach kostenlos bis Oktober 2031 weiter. Der Abschnitt ist um diesen Punkt ergänzt. An den drei Fristen im Titel ändert sich nichts.
Auf einen Blick
- Windows 11 24H2 Home und Pro haben den Support am 13. Oktober 2026 verloren, ebenso Pro Education, Pro for Workstations und SE. Das Oktober-Update war laut Microsoft das letzte.
- Windows 11 24H2 Enterprise und Education laufen bis zum 12. Oktober 2027 — ein volles Jahr länger. Wer diese Editionen einsetzt, hat jetzt keinen Handlungsdruck.
- Office 2021 und Office LTSC 2021 endeten beide am 13. Oktober 2026. Microsoft 365 Apps ist auf Geräten mit Windows 11 nicht betroffen; auf Windows Server 2022, etwa einem Terminalserver, endete dagegen im Oktober 2026 der Support dafür.
- Office LTSC 2021 hat keine Extended-Phase. Am Stichtag war tatsächlich Schluss, es folgt kein Nachschlag.
- Das erste Jahr des Windows-10-Business-ESU endete am 13. Oktober 2026. Jahr 2 läuft seit dem 14. Oktober 2026 bis 12. Oktober 2027, Jahr 3 bis 10. Oktober 2028.
- Für Windows 11 ist das Update auf 25H2 kein Hardware-Thema: Es ist der normale, kostenlose Weg, kein Neukauf, keine Anschaffung. Seit dem 29. September 2026 gibt es zusätzlich 26H2, als Aktivierungspaket mit einem Neustart und gestaffelt verteilt. Am 13. Oktober 2026 hat Microsoft für 24H2 Home und Pro beide Ziele empfohlen, 26H2 oder 25H2. Welche Rechner für 26H2 geeignet sind, sagt Microsoft nicht. Ausnahme ist SE: Dort ist 24H2 laut Microsoft die letzte unterstützte Version.
Die wichtigste Frage zuerst: Home/Pro oder Enterprise?
Bevor Sie irgendetwas planen, klären Sie diese eine Frage — sie entscheidet, ob Sie überhaupt betroffen sind.
Windows 11 24H2 hat zwei verschiedene Support-Enden, abhängig von der Edition:
- Home, Pro, Pro Education, Pro for Workstations und SE: Support-Ende 13. Oktober 2026.
- Enterprise und Education: Support-Ende 12. Oktober 2027 — ein volles Jahr später.
Das ist keine Fußnote, sondern der entscheidende Unterschied. Die pauschale Meldung „Windows 11 24H2 endet im Oktober 2026“ gilt nur für Home und Pro. Für Enterprise- und Education-Geräte ist im Oktober 2026 nichts zu tun. Wer diese Unterscheidung überliest, plant entweder eine Migration, die erst zum 12. Oktober 2027 fällig wird — oder verlässt sich auf ein Jahr Puffer, das für die eigenen Geräte gar nicht existiert.
An den Editionen selbst sieht man das nicht auf den ersten Blick. In kleinen und mittleren Betrieben ist Windows 11 Pro der Regelfall: Es ist das, was auf den meisten Business-Notebooks ab Werk installiert ist. Enterprise kommt in der Praxis über bestimmte Volumenlizenz- oder Microsoft-365-Konstellationen ins Haus und ist in kleineren Betrieben eher die Ausnahme. Für die meisten Leserinnen und Leser dieses Beitrags gilt daher: Steht ein Rechner noch auf 24H2, bekommt er seit dem 14. Oktober 2026 keine Updates mehr. Prüfen Sie es, statt es anzunehmen. Die Edition steht in den Windows-Einstellungen unter „System“ und „Info“.
Dieselbe Aufteilung gilt übrigens auch nach vorn: Windows 11 25H2 endet für Home und Pro am 12. Oktober 2027, während Windows 11 23H2 für Enterprise und Education noch bis zum 10. November 2026 unterstützt wird. Home- und Pro-Editionen haben schlicht ein kürzeres Wartungsfenster als Enterprise und Education — das ist kein Versehen, sondern das Muster dahinter.
Was am 13. Oktober 2026 endete, und was jetzt noch zu tun ist
| Produkt | Support-Ende | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Windows 11 24H2 Home/Pro (auch Pro Education, Pro for Workstations, SE) | beendet am 13.10.2026 | Feature-Update auf 26H2 oder 25H2 umgehend durchführen (beide am 13.10.2026 von Microsoft empfohlen; 25H2 kostenlos, kein Neukauf; welche Rechner für 26H2 geeignet sind, sagt Microsoft nicht); für SE gibt es kein Update-Ziel, 24H2 ist dort laut Microsoft die letzte unterstützte Version |
| Windows 11 24H2 Enterprise/Education | 12.10.2027 | Nichts. Ein Jahr Puffer, im Blick behalten |
| Windows 11 23H2 Enterprise/Education | 10.11.2026 | Auf eine aktuelle Version aktualisieren |
| Windows 11 25H2 Home/Pro | 12.10.2027 | Ein mögliches Ziel des Updates, von Microsoft am 14.09.2026 und am 13.10.2026 empfohlen; danach turnusmäßig weiter |
| Windows 11 26H2 Home/Pro | Oktober 2028 | Mögliches Ziel seit 29.09.2026, von Microsoft für geeignete Geräte und am 13.10.2026 für 24H2 Home/Pro empfohlen; gestaffelt verteilt |
| Office 2021 (Home & Business, Home & Student, Professional, auch Mac) | beendet am 13.10.2026 | Office-Pfad entscheiden: neuere Kaufversion oder Microsoft 365 Apps |
| Office LTSC 2021 (Standard, auch Mac) | beendet am 13.10.2026 | Umstieg entscheiden: keine Extended-Phase, kein Nachschlag |
| Windows 10 mit Business-ESU, Jahr 1 | beendet am 13.10.2026 | Jahr 2 läuft seit 14.10.2026: nachbuchen (Jahr 1 wird rückwirkend mitbezahlt) oder migrieren |
| Microsoft 365 Apps auf Windows 11 | nicht betroffen | Nichts zu tun |
| Microsoft 365 Apps auf Windows Server 2022 | Support im Oktober 2026 beendet; Sicherheitsupdates bis 10.10.2028 | Version prüfen, Umstieg planen |
Windows 11 24H2: was seit dem 14. Oktober 2026 fehlt
Ein Windows-11-24H2-Gerät startet auch nach dem 13. Oktober 2026 ganz normal. Es hört nicht auf zu funktionieren, es sperrt sich nicht, es verlangt keine Lizenz. Ihm fehlen seit dem 14. Oktober 2026 die Sicherheitsupdates für diese Version, und das lässt sich mit einem Update beheben, das ohnehin vorgesehen ist.
Denn hier liegt der wesentliche Unterschied zum Windows-10-Thema, das viele Betriebe noch in den Knochen haben: Damals ging es um den Sprung auf ein neues Betriebssystem, mit Hardwareanforderungen, mit Geräten, die durchfielen, mit Ersatzbeschaffung. Hier geht es um ein Feature-Update innerhalb von Windows 11 — von 24H2 auf 25H2 oder 26H2. Für 25H2 ist das der reguläre, kostenlose Weg, es läuft über Windows Update, und die Hardware bleibt dieselbe. Kein Neukauf, kein Gerätetausch, keine Kompatibilitätsprüfung wie damals. Für 26H2 ist offen, ob das genauso gilt: Microsoft bietet es geeigneten Rechnern an, sagt aber nicht, was einen Rechner geeignet macht. Mehr dazu steht im Beitrag zu Windows 11 26H2.
Planungsaufwand entsteht trotzdem, und zwar an einer anderen Stelle: Ein Feature-Update ist mehr als ein Patch-Dienstag. Wer Branchensoftware, Treiber für Spezialgeräte oder eine Umgebung mit definierten Update-Ringen betreibt, testet so etwas sinnvollerweise vorher an einzelnen Geräten, statt es flächig durchlaufen zu lassen. Viel Zeit sollte der Test allerdings nicht kosten, denn bis zum Update laufen die Rechner ohne Sicherheitskorrekturen.
Office 2021, Office LTSC 2021, Microsoft 365 Apps — drei Dinge, nicht eines
Diese drei Namen klingen ähnlich und werden im Alltag gern vermischt. Sie sind verschiedene Produkte:
- Office 2021 ist die klassische Kaufversion — Home & Business, Home & Student, Professional, auch für den Mac. Einmal gekauft, dauerhaft nutzbar. Support beendet am 13. Oktober 2026.
- Office LTSC 2021 ist die Variante für Volumenlizenzierung, üblicherweise auf Geräten, die bewusst ohne Cloud-Anbindung oder mit besonders langen Standzeiten laufen. Support ebenfalls beendet am 13. Oktober 2026.
- Microsoft 365 Apps sind die Abo-Versionen von Word, Excel und Outlook, wie sie in den Microsoft-365-Plänen enthalten sind. Sie werden fortlaufend aktualisiert. Auf Geräten mit Windows 11 von diesem Stichtag nicht betroffen. Auf einem Windows Server 2022 endete dagegen im Oktober 2026 die Unterstützung; der Funktionsstand bleibt laut Microsoft bei Version 2608, Sicherheitsupdates kommen bis 10. Oktober 2028. Auf Windows 10 ist Microsoft 365 Apps schon seit dem 14. Oktober 2025 nicht mehr unterstützt, der Funktionsstand bleibt dort laut Microsoft ebenfalls bei Version 2608.
Dass die ersten beiden Produkte auf dasselbe Datum fielen, ist Zufall der Lebenszyklen und kein gemeinsames Ende. Bei Office LTSC 2021 kommt eine Besonderheit dazu, die man kennen sollte: Es hat nur ein Mainstream End Date und keine Extended-Phase. Bei Produkten mit festem Lebenszyklus rechnet man reflexhaft mit fünf weiteren Jahren Extended Support hinterher — hier gibt es die nicht. Am 13. Oktober 2026 war wirklich Schluss.
Auch hier gilt die Entwarnung mit Augenmaß: Office 2021 öffnet Ihre Dokumente auch danach. Es bekommt nur keine Sicherheitskorrekturen mehr — und Office ist die Anwendung, in der Dokumente aus fremden Quellen geöffnet werden. Das ist der Grund, warum ein ungepatchtes Office über die Zeit relevanter wird als ein ungepatchtes Nebensystem.
Windows 10: Das erste ESU-Jahr endete am selben Tag
Wer Windows-10-Geräte über das Business-ESU abgesichert hat — also über Volumenlizenz oder zentrale Verwaltung —, erreichte am 13. Oktober 2026 das Ende des ersten ESU-Jahres. Jahr 2 läuft seit dem 14. Oktober 2026 bis zum 12. Oktober 2027, Jahr 3 bis zum 10. Oktober 2028. Danach ist endgültig Schluss.
Beim Preis nennen wir bewusst keine Zahl, sondern das Prinzip, denn das ist die eigentliche Planungsgröße: Business-ESU wird pro Gerät abgerechnet, der Preis steigt von Jahr zu Jahr, und die Abrechnung ist kumulativ. Der letzte Punkt überrascht regelmäßig: Wer erst in Jahr 2 einsteigt, zahlt Jahr 1 rückwirkend mit. Abwarten macht die Brücke also nicht billiger, sondern teurer — anders als bei den meisten Verlängerungen, die man einfach später beginnt. Welche Konditionen für Ihre Lizenzform konkret gelten, klärt Ihr Lizenzweg; belastbare Zahlen gehören dorthin und nicht in einen Blogbeitrag.
Der Server am selben Tag
Ein weiterer Termin fiel auf dasselbe Datum, betrifft aber kein Gerät, an dem jemand sitzt: Für Windows Server 2012 und 2012 R2 endete am 13. Oktober 2026 das dritte und letzte Jahr der kostenpflichtigen Verlängerung, nachzulesen im Beitrag zu Windows Server 2012 vom 12. August 2026. Wer beides im Haus hat, verlor an einem Tag die Wartung für die Arbeitsplätze und für den Server, auf dem deren Daten liegen.
Ergänzt am 4. September 2026 — Windows Server 2022, und warum er hier nicht in dieselbe Reihe gehört. Am selben 13. Oktober 2026 endete für Windows Server 2022 der Mainstream-Support. Das ist kein Support-Ende im Sinne der übrigen Termine dieses Beitrags: Sicherheitsupdates kommen weiter, kostenlos und ohne Zusatzlizenz, bis in den Oktober 2031. Was endete, sind neue Funktionen, Fehlerkorrekturen ohne Sicherheitsbezug und die kostenlosen Supportvorfälle bei Microsoft. Für einen Betrieb mit Windows Server 2022 ist für das Betriebssystem also nichts zu tun, und genau das ist die Nachricht: Rund um den Termin können Angebote unterwegs sein, die aus „Mainstream-Ende“ ein „Support-Ende“ machen und daraus einen Erneuerungsbedarf ableiten. Wer weiß, dass die Sicherheitsupdates noch fünf Jahre laufen, prüft ein solches Angebot in Ruhe statt unter Termindruck. Ausführlich steht das im Beitrag zum Mainstream-Ende von Windows Server 2022 vom 4. September 2026.
Anders ist es, wenn auf dem Server Microsoft 365 Apps laufen, etwa auf einem Terminalserver: Deren Unterstützung endete im Oktober 2026, Sicherheitsupdates für die Programme kommen laut Microsoft bis 10. Oktober 2028. Mehr dazu steht im Beitrag zu Microsoft 365 Apps Version 2609.
Was Sie jetzt tun sollten
- Inventur zuerst — welche Edition läuft wirklich? Home, Pro oder Enterprise: Diese Antwort entscheidet über alles Weitere und darüber, ob Sie überhaupt betroffen sind. Nachsehen statt schätzen, und zwar geräteweise. In gemischten Beständen ist die Antwort selten einheitlich.
- Verbliebene Rechner mit 24H2 Home oder Pro jetzt umstellen. Für Home, Pro, Pro Education und Pro for Workstations stehen 25H2 mit Updates bis 12. Oktober 2027 und 26H2 mit Updates bis Oktober 2028 zur Wahl; beide hat Microsoft am 13. Oktober 2026 für 24H2 Home und Pro empfohlen. 26H2 verteilt Microsoft gestaffelt, zunächst nur an Rechner mit eingeschalteter Einstellung „Neueste Updates erhalten, sobald sie verfügbar sind“; ein noch fehlendes Angebot heißt deshalb nicht, dass der Rechner ungeeignet ist. Mehr dazu steht im Beitrag zu Windows 11 26H2. Das Update auf 25H2 ist ohnehin kostenlos, die Arbeit steckt im Testen, nicht im Update. Ein Pilotgerät mit Ihrer Branchensoftware zuerst, der Rest unmittelbar danach: Jeder Tag auf 24H2 ist ein Tag ohne Sicherheitskorrekturen.
- Den Office-Pfad entscheiden. Prüfen Sie, ob und wo Office 2021 oder Office LTSC 2021 im Einsatz ist, und legen Sie die Richtung fest: neuere Kaufversion oder Wechsel zu Microsoft 365 Apps. Das ist auch eine Kostenfrage, einmalig gegen laufend. Lange aufschieben sollten Sie sie trotzdem nicht, denn Office ist das Programm, in dem Dateien aus fremden Quellen geöffnet werden. Läuft Office auf einem Server, gilt eine Einschränkung: Auf Windows Server 2022 endete die Unterstützung für Microsoft 365 Apps im Oktober 2026; Microsofts Übersicht der unterstützten Kombinationen führt für Office LTSC 2024 auf Windows Server 2022 als Enddatum Oktober 2029.
- ESU-Jahr 2 nicht weiter aufschieben. Wenn Windows-10-Geräte im Bestand bleiben müssen und Jahr 2 noch nicht gebucht ist: Es läuft seit dem 14. Oktober 2026, und ohne es bekommen diese Geräte keine Sicherheitsupdates mehr. Wegen der kumulativen Abrechnung wird Jahr 1 beim Nachbuchen rückwirkend mitbezahlt, Warten macht es also nicht billiger.
- Die Restpunkte der Reihe nach abarbeiten. Zuerst alle Geräte, die seit dem 14. Oktober 2026 keine Sicherheitsupdates mehr bekommen, danach die Office-Frage. Was am Stichtag noch offen war, lässt sich so nacheinander erledigen statt alles auf einmal.
Fazit
Der 13. Oktober 2026 war kein Notfall, sondern ein Sammeltermin. Nichts hat sich abgeschaltet, nichts musste neu gekauft werden, und für Enterprise- und Education-Geräte ist bis Oktober 2027 ohnehin nichts zu tun. Beachtenswert machte ihn die Häufung: Client-Betriebssystem, Office und Windows-10-Altbestand haben ihre Frist gleichzeitig erreicht. Wer dabei noch etwas offen hat, arbeitet es jetzt Schritt für Schritt ab.
Der erste Schritt ist auch der kleinste: nachsehen, welche Editionen und Office-Versionen tatsächlich laufen. Danach klärt sich meist von selbst, ob bei Ihnen noch etwas zu tun ist oder ob der Termin eine Randnotiz war.
Wenn Sie nicht sicher sind, was in Ihrem Bestand läuft und welche der Fristen Sie wirklich betroffen haben, übernehmen wir die Bestandsaufnahme — Edition für Edition, Gerät für Gerät — und planen die nötigen Schritte mit Ihnen so, dass sie in den Betrieb passen.
